Zwerchfellhernie Operation Experte Dag
Ihr Centrum in Hamburg

Zwerchfellbruch
(Hiatushernie)

Was versteht man unter einem Zwerchfellbruch? Woran kann man die sogenannte Hiatushernie erkennen? Wie läuft eine Zwerchfellbruch OP ab? Wir beraten Sie gern in unseren Praxen in Hamburg. Einen ersten Überblick über häufige Fragen rund um die Hiatushernie folgt hier.

Gut zu wissen: Ein Zwerchfellbruch muss nicht zwangsläufig operiert werden. Eine Zwerchfellbruch OP ist jedoch empfehlenswert, wenn Sie unter starken Beschwerden leiden. Auch wenn infolge der Hiatushernie eine Schädigung der Speiseröhre droht, raten wir zur OP.

Zwerchfellbruch OP Hamburg: 3 Gründe für unser Hernienzentrum

  • Rundum in Experten-Hand: An unseren Standorten in ganz Hamburg treffen Sie mit Ihrem Zwerchfellbruch ausschließlich auf Hernien-Spezialisten.
  • Unsere Erfahrung – Ihre Sicherheit: Unsere Ärzte blicken gemeinsam auf 30.000 Hernien Operationen – ein weltweit einzigartiger Erfahrungsschatz.
  • Voruntersuchungen – Zwerchfellbruch OP – Nachsorge: In unseren Praxen und Kliniken in Hamburg stehen wir Ihnen über den gesamten Behandlungsprozess zur Seite.

Vorab in aller Kürze

Was ist ein Zwerchfellbruch?
Ein Zwerchfellbruch ist die Erweiterung einer natürlichen Lücke im Zwerchfell, durch die die Speiseröhre aus dem Brustraum in die Bauchhöhle gelangt. In der Folge wird der gesunde Ventil-Mechanismus zwischen Speiseöhre und Magen beeinträchtigt, wodurch Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließen kann.

Wie kommt es zu einem Zwerchfellbruch?
Häufigste Ursache für einen Zwerchfellbruch ist eine angeborene Bindegewebsschwäche. Kommt eine starke, andauernde Druckerhöhung im Bauchraum – beispielsweise durch Übergewicht oder chronischen Husten – hinzu, begünstigt das die Entstehung einer Zwerchfellhernie.

Wie äußert sich ein Zwerchfellbruch?
Während kleinere Zwerchfellhernien vollständig ohne Symptome bleiben können, kommt es bei größeren Defekten vor allem zu Sodbrennen, auch Reflux genannt. Dieses ist auf den ständigen Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre zurückzuführen. Entsprechend kann ein unbehandelter Zwerchfellbruch auch zu Schädigungen der Speiseröhre führen.

Kann ein Zwerchfellbruch gefährlich werden?
Durch den andauernden Säurerückfluss ist die Entzündung und krebsartige Veränderung der Speiseröhrenschleimhaut möglich. Zudem kann ein Zwerchfellbruch zur Einklemmung und Verlagerung insbesondere des Magens in die Bruchlücke führen. Mögliche Folgen: eine Verdrängung des Herzens und der Lunge sowie Blutungen aus dem Magen – schlimmstenfalls akute Notfälle.

Muss ein Zwerchfellbruch immer operiert werden?
Ein Zwerchfellbruch stellt deutlich seltener als andere Hernien einen Anlass für eine OP dar. So kann der Säurerückfluss in die Speiseröhre auch medikamentös gestoppt und Sodbrennen und/oder Schädigungen der Speiseröhre vermieden werden. Erst wenn eine dauerhafte Medikamenteneinnahme nicht zum Erfolg führt bzw. nicht vertragen wird, sollte eine OP in Erwägung gezogen werden.

Welche OP bei Zwerchfellbruch?
Mit einem minimalinvasiven Eingriff kann der Magen in die richtige Position gebracht und die Lücke im Zwerchfell präzise verkleinert werden. Durch eine Manschettenbildung um den unteren Anteil der Speiseröhre wird ein neuer Ventil-Mechanismus hergestellt, der den erneuten Säurerückfluss in die Speiseröhre sicher verhindern kann.

Zwerchfellbruch - was ist das?

Der Zwerchfellbruch, fachsprachlich Hiatushernie, ist ein „innerer Bauchwandbruch“. Damit nimmt der Zwerchfellbruch eine Sonderstellung unter den verschiedenen Hernienarten ein.

Die Hiatushernie bezeichnet einen Defekt im Zwerchfell (Abgrenzung zwischen Brust- und Bauchraum). Dort wo Speiseröhre und die begleitenden Nerven in den Bauchraum gelangen, besteht eine natürliche Öffnung. Diese ist im Normalfall nur so groß, dass die Speiseröhre hindurchpasst. Eine Erweiterung dieser natürlichen Öffnung ist ein Zwerchfellbruch. Infolge der Hiatushernie können Organe aus dem Bauchraum durch die erweiterte Lücke in den Brustraum gleiten. In die langsam größer werdende Lücke stülpt sich genauso wie bei allen anderen Brüchen das Bauchfell vor und bildet so einen „inneren Bruchsack“.

Axiale Hiatushernie besonders häufig

Eine Hiatushernie kann in unterschiedlichen Formen vorkommen. Die axiale Hernie ist besonders weit verbreitet. Dabei verlagert sich der Mageneingang durch den Zwerchfellbruch nach oben.

Eine andere Form der Hiatushernie ist der paraösophageale Zwerchfellbruch. Der Mageneingang bleibt hier unterhalb des Zwerchfells, andere Teile des Magens wandern in den Brustraum. Während die axiale Hiatushernie oft medikamentös behandelt werden kann, spricht eine paraösophageale Hernie für eine Zwerchfellbruch OP.

Die axiale Hiatushernie und ein paraösophagealer Zwerchfellbruch können auch als Mischform auftreten.

Zwerchfellbruch: Ventil-Funktion zwischen Speiseröhre und Magen gestört

Die Speiseröhre, normalerweise durch das Zwerchfell in ihrer natürlichen Position gehalten, verzieht sich bedingt durch die weite Lücke nach oben. Der gesunde Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen ist in der Folge beeinträchtigt. Bei gesunden Menschen arbeitet der Mechanismus wie ein Ventil: Das Einfließen von Flüssigkeit und festen Nahrungsbestandteilen in den Magen wird ermöglicht, der Rückfluss jedoch verhindert. Liegt eine Hiatushernie vor, ist diese Ventil-Funktion gestört und Magensäure kann ungehindert zurück in die Speiseröhre fließen.

Eine typische Folge der Hiatushernie: Sodbrennen, das insbesondere nachts und in liegender Position auftritt.

Zwerchfellhernie Operation Experte Reinpold
Hiatushernie: Wenn Medikamente auf Dauer nicht helfen, informieren wir über operative Möglichkeiten in unseren Partner-Kliniken.

Zwerchfellbruch Ursachen

Die Zwerchfelllücke ist eine natürliche Schwachstelle der inneren Abgrenzung des Bauchraumes gegen den Brustraum. Hauptursache für die Entstehung eines Zwerchfellbruchs, d. h. einer krankhaften Bruchlücke, ist eine angeborene Bindegewebsschwäche.

Eine Hiatushernie begünstigen zudem starke dauernde Druckerhöhungen im Bauchraum, z. B. bei chronischem Husten, häufigem Pressen oder schwerer körperlicher Arbeit.

Zwerchfellbruch: Symptome und Folgen

Häufigste Zwerchfellbruch Symptome sind in unterschiedlicher Schwere auftretendes Sodbrennen, das Aufsteigen von Flüssigkeit aus dem Magen sowie „Überlaufen“ von Flüssigkeiten aus dem Magen und der Speiseröhre in die Luftröhre. In der Folge führt ein Zwerchfellbruch auch zu Räuspern, Husten und Heiserkeit, Atemproblemen, Atemnot bis hin zu Asthma.

Durch den Zwerchfellbruch besonders gefährdet ist die Speiseröhre: Die andauernde krankhafte Benetzung der Speiseröhrenschleimhaut mit aggressiver Magensäure führt zu unterschiedlich schweren Formen der Entzündung bis zur Verätzung und kann auch schlecht heilbaren Speiseröhrenkrebs auslösen.

Besonders auffällig ist der Säure- und Flüssigkeitsrückfluss (lateinisch: Reflux) in der Nacht in liegender Position. Viele Zwerchfellbruch Patienten berichten, dass sie aufgrund der Symptome mit erhöhtem Oberkörper – manchmal fast sitzend – schlafen.

Diagnostik beim Zwerchfellbruch

Zwerchfellbruch OP –  ja oder nein? Diese Frage lässt sich nur auf Basis einer umfassenden Diagnostik verlässlich beantworten. So kommt es beispielsweise auf Art und Größe Ihrer Hernie sowie ihre Lokalisation an, ob eine OP eine sinnvolle Behandlungsoption der Hiatushernie und ihrer Symptome ist.

Vorgespräch

Erster Schritt der Diagnostik ist immer das persönliche Gespräch. In unseren Praxen in Hamburg treffen Sie ausschließlich auf Zwerchfellbruch Experten. Gemeinsam beleuchten wir Ihre Vorgeschichte, Dauer, Art und Schwere der Beschwerden und ggf. Vorerkrankungen.

Spezielle Untersuchung bei Zwerchfellbruch

Bei einer Hiatushernie mit schweren Sodbrennen stellt sich die Frage, ob eine Zwerchfellbruch OP angezeigt ist. Um dies zu beurteilen, werden eine Magenspiegelung sowie endoskopische Spezialuntersuchungen mit Manometrie (Druckmessung) und pH-Metrie (Säuremessung) durchgeführt.

Allgemeine Untersuchungen

In enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit Ihrem Hausarzt werden die notwendigen, allgemeinen Voruntersuchungen wie EKG und Laboruntersuchungen (Blutentnahme) durchgeführt.

Zwerchfellhernie Operation Experte Reinpold Niebuhr Berger Dag
Zwerchfellbruch Experten: Die Hiatushernie operieren wir mit kleinen Schnitten. In einigen Fällen wird ein Kunststoffnetz eingebracht.

Zwerchfellbruch Behandlung: OP und Alternativen

Zwerchfellbruch Symptome medikamentös lindern

Eine Zwerchfellbruch OP ist längst nicht immer erforderlich. Sodbrennen als typisches Symptom einer Hiatushernie kann zunächst mit säurehemmenden Tabletten behandelt werden. Diese können die Entstehung der Magensäure in den Magenwandzellen erheblich einschränken bis verhindern. Ein vollständiges Abheilen der Entzündungserscheinungen der Speiseröhre ist möglich, das Sodbrennen kann gelindert oder gestoppt werden. In diesem Fall kann die medikamentöse Behandlung übergangsweise oder dauerhaft ausreichen, eine OP der Hiatushernie kann umgangen werden.

Bei ausbleibendem oder unzureichendem Erfolg der medikamentösen Therapie, Unverträglichkeiten oder weiteren Beschwerden bzw. Komplikationen durch den Zwerchfellbruch kann jedoch eine OP ratsam sein.

Abhängig von Art, Lage und Größe der Zwerchfellhernien sind unterschiedliche Folgen möglich, wenn nach Ausschöpfung der konservativen Methoden und bei anhaltenden Beschwerden keine Zwerchfellbruch OP folgt. Darunter zum Beispiel:

  • die Verlagerung von Magenanteilen in den Brustraum und die daraus resultierende Gefahr einer Einklemmung
  • bei sehr großem Zwerchfellbruch auch Funktionsstörungen von Herz und Lunge aufgrund des eingeengten Brustraums
  • Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut aufgrund der anhaltenden Reflux Erkrankung, unter Umständen ein erhöhtes Risiko für Speiseröhrenkrebs

Zwerchfellbruch OP mit Manschettenbildung: Fundoplikatio

Zwerchfellhernien und die damit einhergehenden Symptome, insbesondere krankhaftes Sodbrennen, operieren wir in unserem Hernienzentrum in Hamburg in der Regel minimal-invasiv bzw. im Rahmen einer Bauchspiegelung. Über mehrere kleine Schnitte werden bei der Zwerchfellbruch OP die Operationswerkzeuge sowie eine kleine Kamera in den Bauchraum eingeführt.

Ein größerer Bauchschnitt, also eine offene Zwerchfellbruch OP, ist nur in seltenen Ausnahmefällen ratsam.

Während grundsätzlich mehrere OP-Verfahren zur Verfügung stehen, ist beim Zwerchfellbruch die Fundoplikatio das Verfahren der Wahl. Vereinfacht spricht man auch von Manschetten-Operation, da hier eine Manschette aus Magenanteilen hergestellt wird, die um den unteren Teil der Speiseröhre gelegt wird.

Im ersten Schritt wird bei der Zwerchfellbruch OP die Magengrube (auch Fundus genannt) mobilisiert, also vom umliegenden Gewebe gelöst. Ist dieser gut beweglich wird daraus die Manschette geformt, die später die natürliche Ventil-Funktion der Speiseröhre unterstützen soll.

Daraufhin wird der Zwerchfellbruch freipräpariert und endoskopisch per Naht verschlossen. Unter Umständen – etwa, wenn die Zwerchfellhernie sehr groß ist oder bereits ein Wiederholungsbruch vorliegt, kann die Einlage eines gut verträglichen Kunststoffnetzes als zusätzliche Verstärkung der Schwachstelle sinnvoll sein.

Anschließend wird die zuvor durch den Operateur geformte Manschette um die Speiseröhre herumgeführt und vernäht. Der Schließmuskel der Speiseröhre wird durch die Manschette gestärkt und Ventil-Mechanismus entsprechend unterstützt, sodass der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre dauerhaft verhindert werden kann.

Zwerchfellbruch OP - und dann?

Eine minimalinvasive Zwerchfellbruch OP ist für den Patienten schonend. Die Mobilisation für Alltagstätigkeiten (An-, Auskleiden, Körperhygiene, Gehen, Spazieren) erfolgt sofort. Spätestens nach Abschluss der Wundheilung (ca. 10 – 14 Tage) ist eine Wiederaufnahme normaler körperlicher Aktivitäten wie Hausarbeit, leichte Gartenarbeit, Fahrrad- und Autofahren möglich.

Nach einer Zwerchfellbruch OP kommt es oftmals natürlicherweise zunächst zu einer Verschwellung der unteren Speiseröhre. Nach der Operation sind vorübergehende Schluckbeschwerden möglich. In den ersten fünf Wochen nach OP der Hiatushernie empfehlen wir, die Ernährung auf täglich 5 kleine Mahlzeiten umzustellen.

Eine medikamentöse Behandlung des Säurerückflusses in die Speiseröhre ist in der Regel nach der Zwerchfellbruch-OP nicht mehr erforderlich.

Zwerchfellbruch OP: Der Ablauf in unserem spezialisierten Hernienzentrum

Was unterscheidet das Hamburger Hernien Centrum von anderen Hernienzentren?

Unser Hernienzentrum steht für ausgewiesene fachliche Expertise, jahrzehntelange Erfahrung in der Hernienchirurgie und darüber hinaus für eine besonders persönliche Begleitung unserer Patienten. Ob Voruntersuchung, Zwerchfellbruch OP oder Nachsorge – in der Regel steht Ihnen über den gesamten Behandlungsprozess ein fester Ansprechpartner zur Verfügung. Dieses Konzept wird von unseren Patienten sehr geschätzt und immer wieder als besonderer Pluspunkt hervorgehoben.

Einen kurzen Überblick über den typischen Behandlungsablauf  bei Zwerchfellhernien in unserem spezialisierten Hernienzentrum finden Sie direkt im Anschluss. Umfassendere Informationen zum Thema haben wir Ihnen außerdem hier in einem ausführlicheren Artikel zusammengestellt.

Zwerchfellbruch: Diagnostik in der Experten-Sprechstunde

Der Erstkontakt mit „Ihrem“ Hernien-Spezialisten findet in einer unserer Sprechstunden statt. Sie finden uns an mehreren Standorten in Hamburg. Termine können Sie bequem online oder telefonisch vereinbaren – übrigens unabhängig davon, ob sie gesetzlich oder privat versichert sind.

Ultraschall ermöglicht präzise Beurteilung von Zwerchfellhernien

Für maximale Sicherheit führen wir ausnahmslos bei jedem Patienten in der Erstuntersuchung auch eine Ultraschall-Untersuchung durch. So können wir Ihren Zwerchfellbruch besonders sicher beurteilen und unnötige Eingriffe vermeiden. Denn nicht jede Zwerchfellhernie muss operiert werden.

Zwerchfellbruch OP: Planung & Klinikwahl

Wo und wann wir Ihren Zwerchfellbruch operieren, besprechen wir mit Ihnen direkt in der Sprechstunde.  Abhängig von Terminverfügbarkeit, Wohnortnähe sowie individuellen Begleitumständen und Wünschen stehen uns für Eingriffe bei Zwerchfellhernien  mehrere Kliniken in ganz Hamburg zur Verfügung.

Aufklärung: Narkose bei Zwerchfellbruch OP

Zwerchfellhernien werden immer unter Vollnarkose operiert. Im Vorfeld der Zwerchfellbruch OP erfolgt die Aufklärung durch einen Anästhesisten – je nach OP-Klinik findet diese kurz vor OP im Krankenhaus oder direkt im Rahmen des Erstgesprächs statt.

OP und Klinikaufenthalt

In der Regel werden Sie von dem Arzt/der Ärztin operiert, den/die Sie aus dem Erstgespräch bereits kennen. Auch während des stationären Aufenthalts werden Sie von „Ihrem“ Zwerchfellbruch Spezialisten begleitet. Nach einer Zwerchfellbruch OP sind meist nur wenige Tage im Krankenhaus erforderlich.

Nachsorge

Wir bieten jedem Patienten eine Nachuntersuchung nach Zwerchfellbruch-OP an – in der Regel wieder gemeinsam mit dem Arzt/der Ärztin, der/die Sie vom Erstgespräch an begleitet hat.

Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren? Hier geht es zum ausführlichen Beitrag zum Behandlungsablauf im HAMBURGER HERNIEN CENTRUM.

Weiterführende Links

Fundierte, für Patienten hilfreiche Informationen sowie Beratungsangebote finden Sie unter anderem hier:

Presse-Berichte über das Hamburger Hernien Centrum und/oder unsere Spezialisten zum Thema finden Sie unter anderem hier: