Narbenbruch: Helios Mariahilf Klinik erneut führend

Die Helios Mariahilf Klinik erreicht mit dem Hamburger Hernien Centrum wieder Top-Rankings in der Behandlung von Leisten- und Bauchwandbrüchen. Beim Narbenbruch liegt die Harburger Klinik deutschlandweit vorn.

Der Bauch tritt enorm hervor, Husten, Lachen oder Bewegung sind vor Schmerzen kaum noch möglich: Für Menschen mit ausgeprägten Narbenbrüchen ist das Realität. Doch soweit muss es nicht kommen – wenn die Aufklärung greift und Betroffene sich rechtzeitig an Spezialisten wenden. Gute Nachrichten für Patienten im Hamburger Süden: Der Weg zu Deutschlands Top-Narbenbruch-Chirurgen ist nicht weit. Die Helios Mariahilf Klinik operiert gemeinsam mit dem Hamburger Hernien Centrum die meisten Narbenbrüche in ganz Deutschland – und überzeugt nicht nur in Sachen Quantität. Chefarzt Dr. Wolfgang Reinpold und Team liegen nach aktuellen Zahlen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) mit 238 Eingriffen im vergangenen Jahr erneut bundesweit an der Spitze. Auch bei Nabel- und Leistenbrüchen verzeichnet die Abteilung eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (487 bzw. 637 Fälle) – und zählt damit zu den führenden Zentren des Landes.

Harburg bleibt Hernien-Hochburg

Aufklärung fehlt: „Ein Narbenbruch ist kein Schönheitsfehler“

Wer über Narbenbrüche bisher wenig bis gar nichts weiß, ist damit nicht allein – häufig fehlt es an Aufklärung. Dennoch: „Jeder fünfte Patient entwickelt nach einer großen Bauchoperation einen Narbenbruch – aber die meisten wissen gar nicht, wie ernst das sein kann“, sagt Dr. Reinpold. „Oft wird die Hernie als bloßes kosmetisches Problem abgetan, oder aus Angst vor einer erneuten Operation verdrängt. Doch unbehandelt kann sie sich vergrößern, starke Schmerzen und Verdauungsprobleme verursachen und im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden.“

MILOS: Team um Dr. Reinpold hat weltweiten Vorsprung

Das Hamburger Hernien Centrum und die Partner-Klinik Helios Mariahilf setzen voll auf Spezialisierung. Beim Narbenbruch wendet Dr. Reinpold bevorzugt die eigens in Hamburg entwickelte MILOS-OP (MIni or Less Open Sublay Operation) an. Mehr als 6.000 dieser besonders schonenden minimal-invasiven Eingriffe hat das Team um Dr. Reinpold bereits durchgeführt – so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. „Hohe Fallzahlen bedeuten nicht automatisch gute Qualität – aber sie stehen für Erfahrung und Vertrauen“, betont Dr. Reinpold. „Menschen aus ganz Deutschland – und weit darüber hinaus – kommen zu uns, weil sie wissen, dass sie hier in erfahrenen Händen sind. Unsere Komplikationsraten sind extrem niedrig – nicht nur unmittelbar nach der Operation, sondern auch noch fünf und zehn Jahre später. Das weisen wir laufend in internationalen Qualitätssicherungsstudien nach“, so Dr. Reinpold. „Noch mehr freut uns die außergewöhnlich hohe Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten – und die vielen Rückmeldungen, die uns erreichen. Sie loben nicht nur unsere chirurgische Leistung, sondern das Engagement des gesamten Teams: von der Aufnahme über die Betreuung im OP und Aufwachraum bis hin zur Pflege und Versorgung auf der Station.“

„Hernienchirurgie ist mehr als Löcher stopfen“

Wie viel Lebensqualität eine erfolgreiche Operation zurückbringen kann, erlebt Dr. Reinpold immer wieder. Er berichtet von Menschen, die über Jahre mit Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einer riesigen Beule am Bauch leben mussten. Viele können wir trotz der fortgeschrittenen Hernie mit nur kleinen Schnitten operieren. Nicht selten erreichen ihn wenige Wochen später Berichte von einem völlig neuen Lebensgefühl – endlich wieder schmerzfrei gehen, arbeiten oder Sport treiben zu können. „Für mich sind das immer besondere Momente und eine tolle Bestätigung, dass wir als Hernienchirurgen nicht einfach nur ‚Löcher stopfen‘ – sondern im besten Fall das Leben eines Menschen nachhaltig verbessern können.

Verbindung aus Spitzenmedizin und Menschlichkeit

Durch die enge Kooperation mit dem Hamburger Hernien Centrum konnte die Helios Mariahilf Klinik Hamburg ihren Vorsprung in den vergangenen Jahren deutlich ausbauen – und das nicht nur bei Narbenbrüchen. Auch bei Nabel- und Leistenbrüchen verzeichnet das Team deutliche Zuwächse (487 bzw. 637 Fälle) und zählt damit zu den Top-Zentren Deutschlands. „Die Spezialisierung auf bestimmte Eingriffe ist ein entscheidender Schlüssel für Qualität und Sicherheit“, sagt Philip Wettengel, Geschäftsführer der Helios Mariahilf Klinik Hamburg. „Mit dem Hamburger Hernien Centrum verbinden wir Spitzenmedizin und Menschlichkeit – ein gemeinsamer Anspruch, an dem wir uns jeden Tag messen lassen. Durch die enge Zusammenarbeit haben wir vor Ort in Harburg eine Expertise, die weit über die Region hinausstrahlt und Patientinnen und Patienten eine erstklassige Versorgung bietet.“

Nabelbruch

Über das Hamburger Hernien Centrum (HHC)

2021 haben sich die international führenden Hernien-Spezialisten Prof. Henning Niebuhr und Dr. Wolfgang Reinpold mit zwei Oberärzten zum Hamburger Hernien Centrum (HHC) zusammengeschlossen. An mehreren Standorten in Hamburg werden alle Hernientypen behandelt – darunter Leisten-, Schenkel-, Nabel-, Bauchwand-, Narben- und Zwerchfellbrüche sowie Rektusdiastasen und Sportlerleisten. Im Hamburger Hernien Centrum werden entscheidende, von den beteiligten Chirurgen entwickelte, Innovationen zusammengeführt und Patienten über den gesamten Behandlungsprozess von spezialisierten Fachärzten begleitet.

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