Ihr E/MILOS Centrum in Hamburg

Das MILOS / EMILOS OP-Verfahren aus Hamburg verbessert die Hernienchirurgie weltweit

Eine Hamburger Operationstechnik für alle Bauchwandbrüche, einschließlich Nabelbruch, Narbenbruch und Rektusdiastasen verbessert die Hernienchirurgie weltweit: Die minimalinvasive MILOS- und EMILOS Operation (zusammengefasst E/MILOS, s.u.) wurde von Dr. Reinpold und seinem Team ab 2009 in Hamburg-Wilhelmsburg entwickelt, und setzt sich international immer mehr durch.

Hernienzentrum Wilhelmsburg - Bauchwandbrüche - Dr. Reinpold

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Dr. Reinpold zu Gast bei NDR Visite

MILOS / EMILOS ist für den Patienten besonders schonend

Die E/MILOS Technik ist weltweit das erste Operationsverfahren, das bei nahezu allen Bauchwand- und Narbenbrüchen die unverzichtbare Kunststoffnetzeinlage minimalinvasiv außerhalb der Bauchhöhle ermöglicht. Es erspart den Patientinnen und Patienten eine große Operationswunde (offene Sublay-, offene IPOM Technik) und vermeidet große Fremdkörper in der Bauchhöhle mit schmerzhafter Netzbefestigung am Bauchfell (laparoskopische / offene IPOM Operation).

Bei der E/MILOS-Operation ist nur ein sehr kleiner Schnitt erforderlich. Unter Vollnarkose werden eine Kamera sowie die OP-Instrumente eingebracht. Mit Hilfe feiner endoskopischer Instrumente wird das Kunststoffnetz außerhalb der Bauchhöhle ausgebreitet. So werden Bauchhöhle, Darm und andere Eingeweide geschont und Komplikationen wie Verwachsungen vermieden.

Da das Kunststoffimplantat zwischen Bauchfell und tragender Bauchwand liegt (Sublay Position), ist eine Befestigung nicht nötig. Durch den Bauchinnendruck wächst das Kunststoffnetz schnell und schmerzlos in die Bauchwand ein und verhindert dort sicher und dauerhaft einen Wiederholungsbruch.

Eine 2018 im besten Chirurgiejournal „Annals of Surgery“ publizierte Herniamed Registerstudie mit jeweils über 600 Narbenbrüchen zeigte nach E/MILOS Operation im Vergleich mit den herkömmlichen Operationsverfahren signifikant weniger Komplikationen, chronische Schmerzen und Wiederholungsbrüche.

Was ist der Unterschied zwischen MILOS und EMILOS?

MILOS und EMILOS sind für die Patientinnen und Patienten gleich schonend. MILOS steht für endoskopisch assistierte MIni or Less Open Sublay Operation, EMILOS für endoskopische MIni or Less Open Sublay Operation. Bei der EMILOS Variante erfolgt die Endoskopie, nachdem der Raum zwischen Bauchfell und Bauchwand mit CO2 Gas aufgefüllt wird. Bei der MILOS Operation erfolgt die Endoskopie gaslos.

Alle Spezialisten des Hamburger Hernien Centrums sind mit der anspruchsvollen E/MILOS Technik sehr erfahren: Sie haben insgesamt über 6000 E/MILOS Operationen mit sehr niedrigen Komplikations-, Wiederholungsbruch- und chronischen Schmerzraten durchgeführt.

Bei sehr kleinen Bauchwandbrüchen unter 1,5 cm Defektgröße sind Kunststoffnetze meist verzichtbar. Hier ist ein Nahtverschluss das Verfahren der Wahl. Riesige Bauchwand- und Narbenhernien mit Bruchlücken über 15 cm können meist nicht in der E/MILOS Technik versorgt werden, da hier größere Hautschnitte erforderlich sind. Aber auch bei diesen Riesenhernien wenden wir die Prinzipien der E/MILOS Technik an: Intakte Anteile der Bauchwand bleiben unversehrt und das Kunststoffnetz wird außerhalb der Bauchhöhle in Sublayposition eingebracht.

Die Vorteile der MILOS / EMILOS Operation

  • kleine, schonende Hautschnitte
  • Netz-Implantation außerhalb der Bauchhöhle
  • keine traumatische Befestigung mit Krampen, Tackern oder Nähten erforderlich, entsprechend keine Gefahr einer schmerzhaften Nervenschädigung
  • Bruchlücken (Löcher in der Bauchwand) werden über dem korrekt liegenden Netz anatomiegerecht verschlossen
  • sehr gute Wiederherstellung der Bauchwandfunktion
  • sehr gutes kosmetisches Ergebnis
  • hochsignifikant weniger akute und chronische Schmerzen im Vergleich zu allen etablierten Operationsverfahren
  • signifikant weniger Komplikationen wie Organverletzungen, Blutungen, Entzündungen oder Wiederholungsbrüche